Die glorreichen Sieben

  • Sieben Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 haben am Freitag von 8.00 Uhr bis 15.00 Uhr freiwillig Mathematik betrieben.



    Alina, Paulina, Büsra, Mark, Robin, Niklas und Jannik haben in zwei Gruppen am internationalen Mathematik-Wettbewerb A-lympiade des Utrechter Freudenthal-Instituts teilgenommen. Die Aufgabe bestand in diesem Jahr darin, für einen Versandhändler zwei Standardpakete so zu entwerfen, dass alle angebotenen Produkte hineinpassen und gleichzeitig der Füllgrad optimal ist.Was ein „Füllgrad“ überhaupt ist, mussten die Schülerinnen und Schüler dabei zunächst für sich selbst festlegen. Dies ist für einen Mathematiker in Uni und Wirtschaft typische Herangehensweise an ihre Aufgaben, die in der Schule dagegen kaum vorkommt.Daher fiel diese Definition den WBGlern recht schwer. Nach längeren Diskussionen schafften sie es aber und sind nun mit ihrem Ergebnis zufrieden, das sie in Form einer „Expertise“ an die Versandfirma formulierten.



    Mehr als zufrieden zeigten sich alle mit dem gesamten Tag: Es hat allen Spaß richtig gemacht: „Solche Aufgaben sollten auch im normalen Matheunterricht gestellt werden“, meint Jannik. „Jedenfalls ist es überhaupt kein Problem, sogar den ganzen Tag Mathe zu machen, wenn die Aufgaben aus dem Alltag kommen“, kommentiert Niklas. „Ja, aber dann in Gruppenarbeit – das ist die Arbeitsform, die sich hier wieder bewährt hat. Alleine kann man sowas nicht schaffen“, sagt Paulina. Und alle versichern: „Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei!“Die eingereichten Lösungen werden noch in diesem Jahr von vier LehrerInnen unabhängig beurteilt - und wir hoffen, dass unsere glorreichen Sieben dabei gut abschneiden. :)

    von Ulrich Brauner

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