Beeindruckende Ausstellung über eine Fahrt nach Auschwitz

      Beeindruckende Ausstellung über eine Fahrt nach Auschwitz

      Gut 200 Gäste, Schüler und Lehrer füllten am 27. Januar das Pädagogische Zentrum der Willy-Brandt-Gesamtschule unserer Stadt. Geladen hatten JKG und WBG gemeinsam zu diesem internationalen Tag des Gedenkens an den Holocaust. Beide Schulen zusammen hatten im November 2015 eine Fahrt nach Auschwitz durchgeführt. Gemeinsam deshalb, weil die JKG in knapp zwei Jahren ausläuft und die WBG sich bereit erklärt hatte, diese Idee und die Fahrt zu übernehmen und fortzuführen.

      In mühevoller Arbeit hatten die Schülerinnen und Schüler, die an der Fahrt teilgenommen haben, eine Ausstellung vorbereitet und präsentierten nun Fotos und Zeichnungen und schilderten in bewegenden Worten ihre Eindrücke dieser Fahrt. Bereits in der Begrüßung wurde sowohl in den Reden der Schulleiterin, Frau Kroll-Baues, wie auch der stellvertretenden Bürgermeisterin, Frau Lasser, an die Bedeutung dieses Tages erinnert. Mahnt er uns doch immer wieder daran, Rassendiskriminierung und Verletzungen der Menschenrechte vehement entgegen zu treten. Gerade in der heutigen Zeit sei dies wichtiger denn je.

      Die Teilnehmer der Fahrt berichteten von den Tagesereignissen, vor allem von den bedrückenden Bildern und auch den Erzählungen eines Zeitzeugen. Es war eben keine gewöhnliche Klassenfahrt, das Gesehene und Gehörte musste auch verarbeitet werden. Nach diesen Berichten wurde die Fotoausstellung eröffnet und die Schülerinnen und Schüler standen Rede und Antwort. In einem Nebenraum wurde ein Film vorgeführt, der von polnischen Schülerinnen und Schülern gedreht worden war, um die Ereignisse während der Zeit des Naziterrors besser verstehen zu können.

      Einig waren sich alle Verantwortlichen und alle Beteiligten, dass diese Fahrt auf jeden Fall fortgeführt werden sollte. Ein großer Dank ging an die Organisatoren und gleichzeitig auch Betreuer der Fahrt, Frau Busch, Herr Atabas und Herr Butz.