WBG-Einsteinschülerinnen und -schüler an der Uni Düsseldorf

      WBG-Einsteinschülerinnen und -schüler an der Uni Düsseldorf

      Im Rahmen der Kinderuni der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf haben fünf Schülerinnen und Schüler eine Vorlesung von Professor Dr. Albrecht Beutelspacher besucht. Professor Beutelspacher ist Initiator des Mathematikums, eines spannenden Mitmach-Mathe-Museums in Gießen. Wie begeistert die WBG-ler von seinem Vortrag waren, zeigt der unten stehende Bericht, den Silke Telgenbüscher (im Bild 2. Von links, neben dem Professor) über den Besuch in Düsseldorf geschrieben hat.


      Am kommenden Dienstag werden wieder vier der jungen Einsteinschülerinnen und -Schüler der Gesamtschule eine andere Vorlesung in Düsseldorf besuchen. Den Transport übernehmen engagierte Lehrerinnen und Lehrer und auch Eltern in ihren Privatwagen. Die Schulleiterin, Frau Kroll-Baues, freut sich über diese Form der Begabtenförderung: „Individuelle Förderung bedeutet für mich sowohl die Förderung der schwächeren Schülerinnen und Schüler, etwa im Rahmen von Mathe-sicher-können als auch die Herausforderung der Begabten, wie unserer Einsteinschüler. Da passen solche Uni-Besuche hervorragend in unsere schulischen Konzepte.“

      Bericht von Silke Telgenbüscher, 8. Jahrgang, zu der Fahrt zur Kinderuni:

      Am 12.05.2015 fuhren fünf Schülerinnen und Schüler, der Jahrgänge 6 bis 8 mit Herrn Brauner zur Kinderuni nach Düsseldorf. Nach der einstündigen Fahrt waren wir angekommen. Erstaunlicherweise war der Hörsaal, der für 700 hundert Leute ausgelegt war, voll, sodass einige Kinder auch noch stehen oder auf dem Boden sitzen mussten. Das wiederum änderte nichts an der Begeisterung der Kinder im Hörsaal. Der Titel der einstündigen Vorlesung lautete „Magie mit Mathematik“ und wir konnten alle mit dran teilhaben, indem wir uns einfach wie in der Schule meldeten. Die Vorlesung war so gestaltet, dass auch wirklich jeder alles verstand und alles wurde wirklich Schritt für Schritt erklärt.


      Am Anfang wurde uns erzählt, dass man in jeder Sprache bis zehn zählen kann und somit genauso rechnet wie wir. Zu diesem Thema konnten wir Beiträge leisten, indem wir auf einer anderen Sprache bis zehn zählten. Nachdem wir auf wirklich zahlreichen Sprachen die Zahlen eins bis zehn hörten, ging es weiter mir „Zauberkisten“, in denen Zahlenreihen waren. Diese Zahlenreihen wurden auf Rollen geschrieben und Stück für Stück hinausgezogen. Auch dabei konnten wir mitraten und unsere Lösungsmöglichkeiten vorstellen. Ich fand es total spannend zu sehen, wie die anderen Schüler, die auch noch ein paar Jahre jünger waren als ich, an die Aufgaben gegangen sind und zu ihren Lösungen gekommen sind. Als nächstes wurden uns einige Rechentricks vorgestellt, mit denen man hohe Zahlen miteinander multiplizieren kann. Mithilfe dieser Tricks kann man im Kopf aber auch mit Strichen auf Papier ganz einfach zum Ergebnis kommen. Ein weiteres Experiment, war das Herstellen eines Balls. Und zwar wurden uns zwei Papiere gezeigt, die aus sechs Fünfecken bestanden und somit aussahen wie Blumen, diese wurden dann mit einem Gummiband miteinander verbunden, sodass ein Ball aus dieser Konstruktion entsteht, wenn man diese loslässt.

      Insgesamt war es ein schönes Erlebnis an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Auch wenn es Kinderuni heißt kann dort jedermann etwas lernen und praktische Tricks mit nach Hause nehmen.
      Bilder
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